Hitzewelle: Wasserspiele im Waldbad sorgten für Abkühlung

Die Hitzewelle sorgte in den letzten Tagen auch in den Klassenräumen der Oste-Hamme-Schule für extreme Temperaturen. Der Schulausflug ins Schwimmbad war für die Schüler:innen eine willkommende Erfrischung und Abwechslung vom schulischen Alltag. Um 8 Uhr öffneten sich die Pforten des Waldbades. Schon Minuten später suchten die ersten jugendlichen Badegäste Abkühlung im türkisblauen Becken. Bis zum Mittag stiegen die Temperaturen auf bis zu 34 Grad an. An Vokabeln oder Matheformeln war bei dieser Hitze nicht zu denken. Statt dessen absolvierten einige Schüler:innen ihr Freischwimmer-Abzeichen, so dass dem ungetrübten Spaß im Wasser nichts mehr entgegen stand. Die Klasse 10a hatte auf der Wiese einen Spieleparcours aufgebaut und auch zwei Schachbretter wurden dicht umlagert. Um 12 Uhr hieß es dann leider: Raus aus dem Wasser. Für manch einen wird es an diesem Tag jedoch nicht der letzte Schwimmbadbesuch gewesen sein. (Text und Foto: Krs)

Generationen verbinden: Klasse 9b und Aragon Seniorenzentrum bauen erfolgreiche Partnerschaft weiter aus

Seit zwei Jahren verbindet die Klasse 9b der Oste-Hamme-Schule und das Aragon Seniorenzentrum eine besondere Zusammenarbeit. Durch zahlreiche gemeinsame Projekte sind wertvolle Begegnungen zwischen Jung und Alt entstanden, die für beide Seiten eine Bereicherung darstellen.

In den vergangenen Jahren haben die Schülerinnen und Schüler vielfältige Aktionen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Seniorenzentrums durchgeführt. So führten sie Interviews über die Lebensgeschichten der Senioren, backten gemeinsam Kekse und besuchten die Einrichtung mehrfach zum Vorlesen. Besonders große Freude bereitete den Bewohnern eine Wunschzettelaktion: Klassenlehrerin Frau Grube sammelte die Wünsche der Senioren auf eigens gestalteten Wunschzetteln. Viele Schülerinnen und Schüler erfüllten diese anschließend in ihrer Freizeit und sorgten damit für zahlreiche glückliche Momente.

Zeit für Gespräche und gemeinsame Erlebnisse

Ein weiterer Höhepunkt der Kooperation fand am 25. Juni 2026 statt. Auf Einladung von Herrn Irmler, dem Leiter der sozialen Betreuung im Aragon Seniorenzentrum, verbrachte die Klasse 9b gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin einen abwechslungsreichen Tag in der Einrichtung. Die Klasse verzichtete sogar auf Freistunden, die aufgrund der hohen Temperaturen an der Oste-Hamme-Schule angesetzt wurden. „Das macht mich besonders stolz“, erwähnt Frau Grube.

In verschiedenen Kleingruppen wurde mit den Bewohnerinnen und Bewohnern Sport gemacht, es wurden Gesellschaftsspiele gespielt und Blumenkübel wurden mit bunten Sommerblumen bepflanzt. Die gemeinsame Zeit bot Gelegenheiten für Gespräche, gegenseitiges Kennenlernen und gemeinsame Erlebnisse.

Auch für das leibliche Wohl war gesorgt: Nach den Aktivitäten wurde gemeinsam gegrillt, bevor sich alle bei einem Eis stärken konnten. Die Begegnungen zwischen den Generationen machten den Tag für viele Beteiligte zu einem besonderen Erlebnis.

Eine geplante Schulführung durch die Oste-Hamme-Schule, die von den Schülerinnen und Schülern vorbereitet worden war, musste aufgrund der hohen Temperaturen abgesagt werden. Sie soll jedoch nach den Sommerferien nachgeholt werden.

Kooperation wird fortgesetzt und soll weiter wachsen

Dass die Zusammenarbeit weitergeführt werden soll, steht für alle Beteiligten außer Frage. Herr Irmler blickt bereits auf kommende Projekte: „Sehr gerne komme ich im nächsten Schuljahr zu Ihnen an die Schule, um weitere Pläne der Zusammenarbeit zu schmieden.“

Auch Klassenlehrerin und Didaktische Leiterin der Oste-Hamme-Schule Frau Grube sieht großes Potenzial für die Zukunft: „Neben der Zusammenarbeit mit der Klasse 9b, kann ich mir eine Kooperation mit der sozialen Abteilung unserer Schülerfirma vorstellen oder dass weitere Klassen, Schülerinnen und Schüler der Oste-Hamme-Schule eingebunden werden.“

Nach den Sommerferien soll die erfolgreiche Partnerschaft weiter wachsen. Die vergangenen zwei Jahre haben eindrucksvoll gezeigt, wie wertvoll der Austausch zwischen den Generationen sein kann – und dass beide Seiten voneinander lernen und profitieren.

(Text und Fotos: Gru)

Sieger des Kopfrechenwettbewerbs geehrt

von links: Jennifer Krause (Fachbereichsleitung Mathematik), Rohat Bulut (2.Platz), Tom Kosch (3.Platz), Marlo Tietjen (2.Platz), Cooper Petr (1.Platz)

Auch in diesem Jahr richtete die Fachschaft Mathematik wieder ihren Kopfrechenwettbewerb an der OHS aus. Insgesamt gingen 18 Klassen an den Start. In der Vorrunde mussten 200 Aufgaben in 10 Minuten gerechnet werden. Die 30 besten Kopfrechner:innen nahmen an der Finalrunde teil, in der weitere 200 Aufgaben in 10 Minuten gerechnet wurden. In der Klassenwertung gewann die 10c mit 77,5% richtig gelösten Aufgaben. In jedem Jahrgang wurden die besten Kopfrechner geehrt: Yehor Kolomoiets (5b), Cooper Petr (6c), Milo Prillwitz (7b), Liam Aldag (8b), Rohat Bulut (9c), Tom Kosch (10a). In der Finalrunde wurden schließlich die Schulsieger ermittelt: Auf Platz 1 landete Cooper Petr aus der 6c (395 Punkte), auf Platz 2 Marlo Tietjen (ebenfalls 6c) und Rohat Bulut aus der 9c mit jeweils 393 Punkten und auf Platz 3 Tom Kosch aus der 10a (391 Punkte). Die Präsente für die Schüler:innen stiftete der Förderverein der Schule, die Firma Konz, der Tigris Döner und das Gallo Eiscafé. Herzlichen Dank!

(Infos und Foto: Kra)

 

Die Polizei klärt auf: Jugend schützt vor Strafe nicht

Vielen Jugendlichen ist gar nicht bewusst, dass sie ab dem 14. Lebensjahr strafmündig sind. Polizeihauptkommissar Wolfgang Schnuck und Polizeistudentin Joanna Weihe klärten im 7. Jahrgang der Oste-Hamme-Schule über wichtige gesetzliche Regelungen auf.

Was passiert nach einem Ladendiebstahl? Wie läuft eine Gerichtsverhandlung ab? Welche Konsequenzen hat eine Straftat im Jugendalter für das spätere Leben, z. B. wenn für einen Job im öffentlichen Dienst ein Führungszeugnis vorgelegt werden muss? Um solche und andere Fragen ging es bei der jeweils 80-minütigen Präventionsveranstaltung.

Eines stellte der Kontaktbeamte der Polizeistation Gnarrenburg von Anfang an klar: Mit TV-Sendungen wie dem „Tatort“ habe die wirkliche Polizeiarbeit nichts zu tun. Man verbringe vor allem viel Zeit mit der schriftlichen Dokumentation im Büro, so Schnuck.

Der Polizist erklärte auch, warum das Versenden sogenannter „Dickpics“, also die Verbreitung pornografischer Inhalte und sexuelle Belästigung, bei Minderjährigen härter bestraft werden als bei Erwachsenen. Ein weiteres Thema des Vortrags war die Geschäftsfähigkeit von Jugendlichen. So wussten einige Schüler:innen vermutlich nicht, dass sie keinen eigenen Handyvertrag abschließen dürfen. Auch der Kauf von Alkohol, Zigaretten oder Vapes ist Jugendlichen unter 18 Jahren verboten. Hier seien vor allem auch die Händler in der Pflicht, sagte der Polizeibeamte.

Das Jugendschutzgesetz regelt zum Beispiel, wie lange sich minderjährige Jugendliche abends ohne Begleitung Erwachsener in der Öffentlichkeit aufhalten oder welche Spiele sie gemäß der Altersfreigaben kaufen dürfen. Auch dem Jobben nach der Schule sind durch das Gesetz Grenzen gesetzt. So sei schweres Schleppen auf dem Bau ganz sicher keine gute Idee, wohingegen leichte Gartenarbeit ebenso wie Babysitten, Zeitungenaustragen oder Nachhilfegeben mit Erlaubnis der Eltern zulässig seien.

Die Siebtklässler:innen erfuhren auch, was „Inobhutnahme“ durch die Polizei bedeutet und warum es wichtig ist, eine private Haftpflichtversicherung zu besitzen. Denn auch unabsichtlich kann es zu Schäden am Eigentum anderer oder sogar zu Personenschäden kommen. Einmal mit dem E-Scooter über die Kreuzung zu fahren, ohne auf den Verkehr zu achten, könne gravierende Folgen haben. „Das kann in die Millionen gehen“, sagte Schnuck.

Nach dem informativen Vortrag hatten die Schüler:innen Gelegenheit, Fragen zu stellen. Dabei ging es zum Beispiel um Ausbildung und Studium an der Polizeiakademie – hier stand Frau Weihe Rede und Antwort – und auch um die Polizeiarbeit im Allgemeinen.

(Text: Krs)

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