„Zusammen in einem Boot“ – die 7a machte den Hadelner Kanal unsicher

Für die Schüler:innen der 7a stand die letzte Schulwoche vor den Sommerferien ganz unter dem Motto „Wassersport“. Neben dem Freibad-Besuch am Donnerstag war auch der Dienstag geprägt von Sport im bzw. auf dem Wasser. Als Schuljahres-Abschluss hatte die Klasse sich etwas ganz Besonderes überlegt – sie wollte sich einmal das Hobby ihrer Klassenlehrkraft zeigen lassen – das Rudern. So ging es mit Elterntaxis in das rund eine Stunde entfernte Otterndorf.

Am Bootshaus der Ruderabteilung warteten bereits Vereinsmitglieder, die zur Unterstützung für die Durchführung des Tages benötigt wurden. Die Schüler:innen warfen sich in den Umkleideräumen in ihre Sportsachen. Dann bekamen sie erst einmal das Bootshaus gezeigt und, anhand der in den zwei Hallen gelagerten Boote, die verschiedenen Bootsklassen des Rudersports erklärt. Wer hier aufmerksam zuhörte, war für die Gruppenarbeit später schon gut gewappnet. Anschließend wurde die Klasse in zwei Gruppen aufgeteilt. Während die eine Gruppe mit ihrer Klassenlehrkraft die Ruderbewegung auf den Ergometern im Kraftraum erprobte und die ersten (Trocken-)Kilometer abriss, wurde die andere Gruppe am Beispiel eines Einers und mithilfe von Kärtchen mit den Grundbegriffen des Rudersports vertraut gemacht. Bemerkenswert war hier die Auffassungsgabe einiger Schüler:innen.
Am Zaun wurde anschließend noch das Drehen der Skulls (so heißen die „Paddel“ beim Rudern) geübt, damit im Boot das Aufdrehen der Blätter reibungsloser klappt. Danach wurde gewechselt und nach kurzer Zeit kannten alle Schüler:innen sowohl die Ruderbewegung als auch die wichtigsten Begriffe.

Dann war es endlich soweit und die Boote „Moby Dick“, „Hai“ und „Liekedeeler“ wurden aus der Halle getragen und aufs Wasser gebracht. Gar nicht so leicht die breiten Vierer! Nachdem jedem Boot ein erfahrener Ruderer und die richtige Anzahl an Schüler:innen zugeordet worden war, konnte abgelegt werden. Lediglich eine 3er-Gruppe musste sich das Spektakel zunächst vom Land aus anschauen und sich der Gruppenarbeit aus aktiven Aufgaben, kniffligen Fragen und lustigen Foto-Aufträgen widmen. Auf dem Wasser wurde aus den Tausendfüßlern in den einzelnen Booten schnell ein Team, das nur gemeinsam vorwärts (eigentlich ja rückwärts) kommen konnte. Die ersten Naturtalente konnten schnell ausgemacht werden. Andere stellten fest, dass die  Bewegung auf dem Ergometer doch deutlich einfacher auszuführen und Rudern gar nicht so leicht ist, wie es aussieht. Dennoch war der erste Kilometer für alle drei Boote schnell geschafft.

Während „Hai“ und „Liekedeeler“ unermüdlich weiterruderten, wechselte „Moby Dick“ nach einiger Zeit die Mannschaft noch einmal – schließlich sollten und wollten doch alle Schüler:innen Erfahrung im Ruderboot sammeln. Auch die Steuerfrau wurde getauscht – zunächst an Land und kurze Zeit später sogar auf dem Wasser – eine kleine Turneinheit im Ruderboot, bei dem auf der Bordwand krabbelnd die anderen Ruderer „überklettert“ wurden. Wider Erwarten wackelte das Boot kaum und die Schüler:innen staunten nicht schlecht, dass niemand nass wurde. Kaum zurück am Steg, wartete schon der Pizza-Lieferant mit vier riesigen Blechen Pizza auf die Aktiven. Das Wetter hielt sich – so konnte das Essen draußen vor dem Bootshaus genossen werden. Im Anschluss hieran wurden die Großboote nach oben gebracht, geputzt und in die Halle zurückgelegt.

In den Nachmittags-Stunden hatten die Schüler:innen nun die Möglichkeit, Kleinboote (Einer oder Doppelzweier) auszuprobieren sowie die mitgebrachten SUPs zu nutzen. Das ließen sich die Kids nicht zweimal sagen und probierten eifrig aus. Insbesondere unter den mutigen Einerruderern konnten weitere Naturtalente ausgemacht werden! Beeindruckend, wie schnell die eine oder andere das Boot fest im Griff hatte – samt Wendemanövern und Befreiung aus dem Ufer. Wer wollte, konnte nun auch die Wassertemperatur des Kanals testen – einige nutzen die Möglichkeit und sprangen vom Steg oder vom SUP in das erfrischende Nass. Der Wettergott meinte es aber ja auch einfach gut an diesem Tag! Zum Abschluss des abwechslungsreichen und aktiven Wassersporttages und nachdem (fast) alle Gruppen ihre Gruppenarbeit beendet hatten, ging es gemeinsam auf den Deich. Die letzte Sporteinheit des Tages hieß „Gatter überklettern“. Oben wurde schließlich der Ausblick auf die Elbe genossen und eine der vielen Kühe wurde unfreiwillig Teil des Klassenfotos. Auch wenn der Abschied von der Kuh den Schüler:innen nicht leicht fiel, ging es gegen 16 Uhr mit den Elterntaxis wieder zurück nach Gnarrenburg.

Liebe 7a, toll, wie offen ihr für Neues wart und wie mutig ihr euch ins Boot gesetzt oder ins Wasser gestürzt habt. Ein Ausflug, der sicher uns allen in sehr guter Erinnerung bleibt! Aber auch ein Ausflug, der ohne die elterliche Unterstützung nicht möglich gewesen wäre. Herzlichen Dank fürs Mitorganisieren, Fahren, Aufsicht führen und Fotos machen!

Text: S. Heitsch

Fotos: S. Heitsch/M. Nolte

 

Von Bremerhaven in die Tropen, die Antarktis und wieder zurück

Noch vor Beginn der Sommerferien machten die 16 Schüler:innen der 7a mit ihrer Klassenlehrerin Frau Heitsch eine große Reise: Es ging auf dem achten Längengrad quasi einmal um die Welt. Im Nullkommanix aus Bremerhaven in die Tropen, durch den Regenwald, mal eben in die Antarktis und über Samoa zurück nach Deutschland, auf die Hallig Hooge und schließlich nach Bremerhaven.
Diese Reise der besonderen Art war beim gemeinsamen Besuch des Klimahauses in Bremerhaven zu erleben. So konnten auf eine sehr lebendige Art und Weise die Unterrichtsinhalte des Faches Erdkunde des siebten Jahrgangs nachvollzogen werden. Die Vielfalt und Unterschiede des Lebens in den verschiedenen Klimazonen wurden eindrucksvoll dargestellt und konnten durch Lesen und Hören nachempfunden werden. Wahrhaftig „gefühlt“ wurden die extremen Temperaturunterschiede – so fror man beim Durchqueren der Antarktis und spürte die feuchte und heiße Luft im Labyrinth des Tropischen Regenwaldes. Im „Future Lab“ konnten die Schüler:innen sich zudem noch mit den Folgen des Klimawandels befassen und das eigene Handeln „erproben“.

Die Fahrt nach Bremerhaven erfolgte mit dem Zug. Start und Ziel war der Bahnhof in Bremervörde. Vor der Rückfahrt am Nachmittag hatten die Schüler:innen noch die Möglichkeit, ihre Reise durch die Geschäfte Bremerhavens fortzusetzen und sich ausgiebig mit Fast Food zu stärken. Schließlich wurde ja noch Energie für den Fußmarsch zurück zum Hauptbahnhof Bremerhaven benötigt. Pünktlich und mit gut gelaunten Gnarrenburger Schüler:innen fuhr der Zug zurück nach Bremervörde. Dort endete um 16.30 Uhr ein schöner Ausflugstag, der für jede Menge neue Eindrücke und Erkenntnisse gesorgt hatte. Und sicherlich erinnert sich auch der eine oder andere Bremerhavener an die freundlich grüßende 7a aus Gnarrenburg.

Text & Fotos: S. Heitsch

Spiel und Spaß im Freibad

Das Wetter spielte mit beim Freibad-Tag. Bis zuletzt hatten Lehrkräfte und Schüler:innen gebangt. Würde der seit langem geplante Ausflug ins Waldbad stattfinden können? Doch der Wettergott hatte schließlich ein Einsehen und sorgte für angenehme Temperaturen und sogar ein paar Stunden Sonnenschein.

Der sportliche Ausklang des Schuljahres ist schon ein wenig Tradition an der Oste-Hamme-Schule. Neu war hingegen, dass diesmal nicht auf dem Sportplatz um Platzierungen gerungen wurde. Statt dessen gab es eine Mischung aus Wettkämpfen und spielerischen Angeboten im Wasser und auf dem Land.

Beim Streckentauchen ging es darum, eine bestimmte Strecke unter Wasser zurückzulegen, ohne zwischendurch Luft zu holen. Bei einer anderen Tauchdisziplin waren Gegenstände vom Beckengrund zu bergen. Wer schafft die meisten Meter beim Abstoßen vom Beckenrand? Wer benötigt die wenigsten Schwimmzüge auf 20 Metern? Bei den spannenden Wettbewerben im Wasser kam keine Langeweile auf.

Auch an Land gab es viele Stationen, an denen die Schüler:innen ihre Geschicklichkeit erproben konnten. Wer schaffte den höchsten Füllstand beim Wassertransport mit Schwämmen? Wurfkraft und Treffsicherheit waren beim Wikinger-Schach-Tunier gefragt. Daneben gab es zahlreiche Kooperationsaufgaben mit interessanten Namen wie „Der bewegende Sitzkreis“, „Blinde Geometrie“ oder „Zauberstab“.

Das Beach-Volleyball-Feld wurde auch gut frequentiert. Und wer einfach nur in der Sonne liegen wollte, konnte auch dies tun. Organisiert wurde der Freibad-Tag von den Sportlehrkräften. An vielen Stationen gab es auch kleine Preise in Form von Süßigkeiten. Und auch am Imbissstand bildete sich eine lange Schlange. Alles in allem ware es ein gelungener Vormittag. Vielleicht gibt es ja schon im nächsten Jahr eine Wiederholung.

Text: Krs / Fotos: Snb, Hei, Ju

Balladen als Schattentheater

Die Klasse 7a beschäftigte sich im zweiten Schulhalbjahr im Deutschunterricht intensiv mit dem Thema Balladen und inszenierte ausgewählte Werke anschließend als Schattentheater. Dazu gestalteten die Schüler:innen eigene Schattenfiguren. In der letzten Unterrichtsstunde vor den Sommerferien fand die Aufführung statt. Inszeniert wurden die Balladen „Der Zauberlehrling“ von Goethe, Schillers „Taucher“, „Der Untergang der Titanic“ und „Der Maulwurf muss weg“.

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